Spielbericht SV Neuravensburg – SV Seibranz 2015/2016

Wichtige drei Punkte in Neuravensburg…
Der SVS holt zum ersten Mal seit gefühlt einer Dekade wieder Punkte bei den heimstarken Neuravensburgern. Ersatzgeschwächt musste man schon in den vergangenen Wochen gegen starke Gegner bestehen. Diese Woche traf es die bis dato Unkaputtbaren M.Gropper und Goalkeeper P. Schramm, die zuvor alle Matches der Saison bestreiten konnten. Neu im Tor stand der Ersatztorwart aus der zweiten Mannschaft, P. Gropper, der über die kompletten 90 Minuten eine gute Figur machte.
Schon zu Beginn der Partie wollte der SVS den Hausherren demonstrieren, dass man auf einem passablen Untergrund auch zum Fussball spielen in der Lage ist, was man in den vergangenen Wochen über weite Strecken leider vermissen ließ. Nach acht Minuten war es F. Tschugg der nach starkem Gegenpressing den Abschluss aus zentraler Position suchte. Der Ball wurde abgefälscht und landete unhaltbar im SVN Gehäuse. Auch die restliche erste Halbzeit war man feldüberlegen und ließ den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren. So kam man in der 22ten Minute, nach einer guten Ballstafette und einem Zuckerpass in die Schnittstelle, zum zweiten Tor der Partie. P. Zollikofer war der Passempfänger und schloss vom Sechzehner eiskalt ab. Der Ball sprang an den Innenpfosten und von dort ins Netz. Auch nach der beruhigenden 2:0 Führung ließ man nicht nach.
Nach dem Seitenwechsel war das Spiel ausgeglichen. Eine Schrecksekunde entstand in der 58. Spielminute, als F. Tschugg verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Der SVN drückte immer weiter auf den Ausgleich, wobei sie nie wirklich zwingend waren. Die einzig gute Chance parierte P. Gropper mit einer Glanzparade und lenkte den platzierten Schuss in den Winkel, gerade so um den Pfosten. Zwei Freistöße an der Srafraumgrenze waren ansonsten das Einzige was für die Hausherren heraussprang. Diese verpufften in der Seibranzer Mauer. Dadurch, dass die Neuravensburger den zweiten Freistoß innerhalb gesehen haben wollten, erklärt sich ihr Versuch eine viertel Stunde vor Schluss einen Strafstoß schinden zu wollen. Der Pfiff blieb berechtigterweise aus, doch die Seibranzer Hintermannschaft zeigte sich so beeindruckt von der plumpen Aktion, dass sie in Schockstarre verfiel und der sich wieder berappende Stürmer zum Anschlusstreffer eingeladen wurde. Es begann der selbe Kampf um die drei Punkte, wie in der vergangenen Woche, nur dieses Mal schaffte man es, dem Gegner kurz vor Schluss den Zahn zu ziehen. P. Zollikofer bekam den Ball am Mittelkreis, tunnelte einen Gegenspieler und schob zum 3:1 Endstand aus Seibranzer Sicht ein.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge macht sich der SVS auf den Weg in die Heimat, wo man am nächsten Wochenende den FV Weiler II empfängt. Nach den Ausfällen der beiden Außenspieler und der Gelb-Roten Karte von Flip, wird das Spiel zu einer echten Mammutaufgabe, da die Weiler gegen Scheidegg zum ersten Dreier in diesem Jahr gekommen sind und mit Aufwind in Seibranz anreisen werden…