Spielbericht FV Rot-Weiß Weiler II – SV Seibranz 2015/2016

Kantersieg

Da man im letzten Spiel als Tabellenführer Punkte bei einem Underdog liegen gelassen hat, wollte man es dieses Mal besser machen. Von Beginn an spielte der SVS sehr druckvoll nach vorne. In der 18ten Minute brachte das Kopfballungeheuer Ju Scheererdie Mannschaft nach einer Ecke in Front und eröffnete somit den Torreigen. Eine Minute später zeigte sich das neu gewonnene Mannschaftsgefühl der Seibranzer, als der mitgelaufene Offensivakteur F. Tschugg uneigennützig, und natürlich gewollt, vom Fünfereck noch einmal quer legte, um Mane “Müller” Gropper mustergültig in Szene zu setzen. Danach war es Zeit die schon immer schlummernde, aber noch nie gezeigte, Beidfüßigkeit von Flip Z. zu demonstrieren. Zwei brillante Pässe in die Spitze vom Captain B. Bitz, zweimal unnachahmlich mit der rechten Klebe verwandelt. Das Pausenergebnis lieferte Mane “Müller” Gropper mit einem Heber über den herausgestürmten Weiler Torhüter. Einziges Manko dieser Hälfte waren die drei unnötigen Torchancen, die man den Weilern quasi geschenkt hat. Wenn es schief gegangen wäre, hätte dies die Stimmung der im Bus mitgereisten Fans aber vermutlich auch nicht trüben können.
Nach der Halbzeit sah man ein unverändertes Bild. Der SVS lief an, die Weiler wehrten sich so gut es eben ging. In der 51ten Minute erzielte dann auch F. Tschugg sein schon lange verdientes Tor. Der siebte Treffer war sinnbildlich für die gebrochene Moral der Weiler. Mit leichtem Pressing holte sich Flip das Leder an der Außenlinie und spazierte anschließend fast im Trab nach vorne, um das 0:7 zu markieren. Der letzte Treffer war alleine das Eintrittsgeld wert. Eine immer länger werdende Ecke, nahm Flip mit einem seitlichen Volley und hämmerte das Spielgerät…nicht in die Maschen, aber eindeutig hinter die Linie, zum 0:8 Endstand.
Dank der Gastfreundschaft der Weiler wird die dritte Halbzeit, beim hauseigenen Oktoberfest, für ALLE Anwesenden hoffentlich noch zu einem richtigen Erfolg. An die daheim Gebliebenen – selbst schuld!