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Bezirksliga 16/17 Spielbericht SV Seibranz – SG Argental | SV Seibranz

Bezirksliga 16/17 Spielbericht SV Seibranz – SG Argental

Aberwitziges Spiel mit glücklichem Sieger… 

Ohne C. Halder ging der SVS in die Partie gegen die wohl konterstärkste Mannschaft der laufenden Bezirksligasaison. Den Gegner zu langen Befreiungsschlägen zwingen, um die abgefangenen Bälle direkt über G-L. Zamarco Retour zu schicken und über M. Späth oder D. Zamarco gefährlich vors gegnerische Gehäuse zu kommen, das ist die Argentaler Spielweise, die sie fast vollkommen perfektioniert haben. Auch der SVS hatte damit so seine Schwierigkeiten und musste schon zu Beginn mit dem Druck der Gäste klar kommen. Nach einigen guten Möglichkeiten war es aber der SVS, der mit 1:0 in Führung gehen konnte. Nach einem Freistoß von R. Scheerer, schraubte sich J. Hafner in der Mitte am Höchsten und köpfte unhaltbar ein. Die Gäste ließen sich nicht beirren und spielten einen Konter über D. Zamarco zu Ende, der das Leder am Seibranzer Torwart vorbeischieben konnte. Der Ausgleich hielt nicht lange, da J. Hafner von R. Scheerer auf die Reise geschickt wurde und seinen Lauf, à la Arjen Robben, mit dem 2:1 beendete. Dies war gleichzeitig der Pausenstand.

Die zweite Hälfte sollte es noch mehr in sich haben. Bereits in der ersten Minute nach Anpfiff eroberte M. Fischer den Ball am Argentaler Strafraum, lief quer zum Sechzehner an drei Gegenspielern vorbei und netzte seinen Lob über den Torwart zum eigentlich beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung ein. Eine viertel Stunde bekämpfte man sich im Mittelfeld, bevor M. Späth nach einer Ecke mit dem Kopf zum 3:2 Anschlusstreffer traf. Zehn Minuten später stellte J. Hafner, nach Pass von P. Zollikofer (seine bereits zwölfte Torvorlage diese Saison), den alten Vorsprung wieder her, als er nach seinem Antritt den Schuss zwei- dreimal verzögerte und dann lässig einschob – kennen Sie L. Messi? Als J. Hafner kurz darauf erneut von seinem Gegenspieler gelegt wurde, erhielt dieser verdientermaßen die Gelb-Rote-Karte, was gleichzeitig die Entscheidung bedeutete. Oder tat es das wirklich? In Überzahl mit einer Zwei-Tore-Führung verhielt sich der SVS schulmädchenhaft naiv und kassierte erst den Anschlusstreffer. Hierbei machten sich die glitschigen Verhältnisse auch beim ansonsten sicheren Rückhalt P. Schramm bemerkbar, der seinen Flutschfinger auspackte und eine schon sicher geglaubte Flanke locker runterpflückte, diese komischerweise aber doch wieder tropfen ließ. S. Meister bedankte sich artig und nahm das Geschenk zum Anschlusstreffer an. Beim Ausgleich schlitterte der Ball über zwei Seibranzer Verteidiger hinweg und M. Späth stand alleine vor dem Seibranzer Keeper. Die mitgereisten Argentaler flippten verständlicherweise total aus und verwandelten die Seibranzer Arena in einen Hexenkessel. Als die Stimmung schon beinahe wieder ihr Normalniveau zu erreichen drohte, schlug abermals die Stunde der Seibranzer. Einen Zuckerpass von R. Scheerer in die Schnittstelle, chippte P. Zollikofer mit dem ersten Kontakt locker über den schon am Boden liegenden Argentaler Torhüter hinweg. Diese Lässigkeit hat manch einer nicht einmal im Training. Für Flip ist das Alltag. Sein Tor bedeutete zugleich den Endstand, den der SVS in einem echten Herzschlagfinale über die Zeit rettete.

Die Abseitstore von P. Zollikofer und M. Fischer, sowie ein Pfostenschuss von R. Scheerer und ein Abschluss von J. Hafner in der ersten und S. Sailer in der zweiten Hälfte sind genauso nennenswert, wie die Rettungstat von R. Scheerer auf der Linie. Und das waren nur die besten Aktionen der Seibranzer. Argental stand dem SVS in nichts nach, doch alles Geschehene zu beschreiben, würde den Bericht noch weiter aufbauschen. Festzuhalten bleibt, dass die Begegnung ein echtes Spektakel war, mit dem glücklicheren Ende für das Heimteam. Mit einer vier Spiele anhaltenden Siegesserie, findet man sich momentan auf einem respektablen dritten Tabellenplatz wieder, den man im nächsten Spiel gegen Berg II zu verteidigen versucht.

gez. Marvin Fischer

Aufstellung:

P. Schramm – K. Kaufmann, F. Tschugg, A. Kieble (60. F. Grotz). J. Eisenbarth – S. Sailer, J. Scheerer (77. C. Sailer), M. Fischer (90. M. Sandor), R. Scheerer, J. Hafner – P. Zollikofer (90. D. Linge)

Tore:

1:0 Hafner, Julian (26.), 2:1 Hafner, Julian (32.), 3:1 Fischer, Marvin (46.), 4:2 Hafner, Julian (70.), 5:4 Zollikofer, Philipp (85.)